Copyright © 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006 The FreeBSD Documentation Project
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Dies ist die FAQ für die FreeBSD-Versionen 4.X, 5.X und 6.X. Alle Einträge
sollten für FreeBSD ab Version 4.0 relevant sein, andernfalls wird darauf explizit
hingewiesen. Falls Sie daran interessiert sein sollten, an diesem Projekt mitzuhelfen,
senden Sie eine Mail an die Mailingliste 'FreeBSD German Documentation Project' <de-bsd-translators@de.FreeBSD.org>.
Die aktuelle Version dieses Dokuments ist ständig auf dem FreeBSD World-Wide-Web-Server
verfügbar. Es kann auch per HTTP als eine große HTML-Datei heruntergeladen werden oder als Textdatei, im PostScript®, PDF- und anderen Formaten vom FreeBSD FTP-Server.
Sie können die FAQ auch durchsuchen.
Redistribution and use in source (SGML DocBook) and 'compiled' forms (SGML, HTML, PDF, PostScript, RTF and so forth) with or without modification, are permitted provided that the following conditions are met:
Redistributions of source code (SGML DocBook) must retain the above copyright notice, this list of conditions and the following disclaimer as the first lines of this file unmodified.
Redistributions in compiled form (transformed to other DTDs, converted to PDF, PostScript, RTF and other formats) must reproduce the above copyright notice, this list of conditions and the following disclaimer in the documentation and/or other materials provided with the distribution.
Wichtig: THIS DOCUMENTATION IS PROVIDED BY THE FREEBSD DOCUMENTATION PROJECT "AS IS" AND ANY EXPRESS OR IMPLIED WARRANTIES, INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, THE IMPLIED WARRANTIES OF MERCHANTABILITY AND FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE ARE DISCLAIMED. IN NO EVENT SHALL THE FREEBSD DOCUMENTATION PROJECT BE LIABLE FOR ANY DIRECT, INDIRECT, INCIDENTAL, SPECIAL, EXEMPLARY, OR CONSEQUENTIAL DAMAGES (INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, PROCUREMENT OF SUBSTITUTE GOODS OR SERVICES; LOSS OF USE, DATA, OR PROFITS; OR BUSINESS INTERRUPTION) HOWEVER CAUSED AND ON ANY THEORY OF LIABILITY, WHETHER IN CONTRACT, STRICT LIABILITY, OR TORT (INCLUDING NEGLIGENCE OR OTHERWISE) ARISING IN ANY WAY OUT OF THE USE OF THIS DOCUMENTATION, EVEN IF ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGE.
FreeBSD ist ein eingetragenes Warenzeichen der FreeBSD Foundation.
3Com und HomeConnect sind eingetragene Warenzeichen der 3Com Corporation.
Adobe, Acrobat, Acrobat Reader und PostScript sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen von Adobe Systems Incorporated in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.
Sound Blaster ist ein Warenzeichen von Creative Technology Ltd. in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.
CVSup ist ein eingetragenes Warenzeichen von John D. Polstra.
IBM, AIX, EtherJet, Netfinity, OS/2, PowerPC, PS/2, S/390 und ThinPad sind Warenzeichen der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beiden.
IEEE, POSIX und 802 sind eingetragene Warenzeichen vom Institute of Electrical and Electronics Engineers, Inc. in den Vereinigten Staaten.
Intel, Celeron, EtherExpress, i386, i486, Itanium, Pentium und Xeon sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der Intel Corporation oder ihrer Gesellschaften in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
Iomega, Zip und Jaz sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Iomega Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.
Linux ist ein eingetragenes Warenzeichen von Linus Torvalds.
Microsoft, MS-DOS, Outlook, Windows, Windows Media und Windows NT sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.
MIPS und R4000 sind eingetragene Warenzeichen von MIPS Technologies, Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
Netscape und Netscape Navigator sind eingetragene Warenzeichen der Netscape Communications Corporation in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
Motif, OSF/1 und UNIX sind eingetragene Warenzeichen und IT DialTone und The Open Group sind Warenzeichen der The Open Group in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
Oracle ist ein eingetragenes Warenzeichen der Oracle Corporation.
Silicon Graphics, SGI und OpenGL sind eingetragene Warenzeichen von Silicon Graphics, Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder in anderen Ländern.
Sparc, Sparc64, SPARCEngine und UltraSPARC sind Warenzeichen von SPARC International, Inc in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern. Produkte, die das Warenzeichen SPARC tragen, basieren auf einer von Sun Microsystems, Inc. entwickelten Architektur.
Sun, Sun Microsystems, Java, Java Virtual Machine, JavaServer Pages, JDK, JSP, JVM, Netra, Solaris, StarOffice, Sun Blade, Sun Enterprise, Sun Fire, SunOS und Ultra sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen von Sun Microsystems, Inc. in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern.
U.S. Robotics und Sportster sind eingetragene Warenzeichen der U.S. Robotics Corporation.
XFree86 ist ein Warenzeichen von The XFree86 Project, Inc.
Viele Produktbezeichnungen von Herstellern und Verkäufern sind Warenzeichen. Soweit dem FreeBSD Project das Warenzeichen bekannt ist, werden die in diesem Dokument vorkommenden Bezeichnungen mit dem Symbol “™” oder dem Symbol “®” gekennzeichnet.
Willkommen zur FreeBSD 4.X-6.X FAQ!
Wie auch bei den Usenet FAQs üblich, wird mit diesem Dokument beabsichtigt, die am häufigsten gestellten Fragen bezüglich des Betriebssystems FreeBSD zu erfassen und sie natürlich auch zu beantworten. Obwohl FAQs ursprünglich lediglich dazu dienen sollten, die Netzbelastung zu reduzieren und das ständige Wiederholen derselben Fragen zu vermeiden, haben sie sich als wertvolle Informationsquellen etabliert.
Wir haben uns die größte Mühe gegeben, diese FAQ so lehrreich wie
möglich zu gestalten; falls Sie irgendwelche Vorschläge haben, wie sie
verbessert werden kann, senden Sie diese bitte an den 'FreeBSD German Documentation
Project' <de-bsd-translators@de.FreeBSD.org>.
FreeBSD ist, kurz gesagt, ein UNIX® ähnliches Betriebssystem für die Plattformen Alpha/AXP, AMD64 sowie Intel® EM64T, i386™, IA-64, PC-98 und UltraSPARC®, das auf der “4.4BSD-Lite”-Release der University of California at Berkeley (UCB) basiert; außerdem flossen einige Erweiterungen aus der “4.4BSD-Lite2”-Release mit ein. Es basiert außerdem indirekt auf der von William Jolitz unter dem Namen “386BSD” herausgebrachten Portierung der “Net/2”-Release der UCB auf die i386-Plattform - allerdings ist nur wenig vom 386BSD-Code übriggeblieben. Eine umfassendere Beschreibung darüber, was FreeBSD ist und wie Sie es für Ihre Zwecke verwenden können, finden Sie auf den Internetseiten des FreeBSD Projects.
Unternehmen, Internet Service Provider, Forscher, Computerfachleute, Studenten und Privatnutzer auf der ganzen Welt benutzen FreeBSD für die Arbeit, die Ausbildung oder zur Freizeitgestaltung.
Ausführlichere Informationen zu FreeBSD, finden Sie im FreeBSD Handbuch.
Die Ziel von FreeBSD ist es, Software zur Nutzung für beliebige Zwecke, bedingungslos zur Verfügung zu stellen. Viele von uns haben erheblich zur Erstellung des Codes (und zum Projekt) beigetragen und hätten jetzt oder in Zukunft sicherlich nichts gegen einen geringen finanziellen Ausgleich einzuwenden, aber wir beabsichtigen definitiv nicht, darauf zu bestehen. Wir sind der Meinung, dass unsere “Mission” zuerst und vorderst darin besteht, allen und jedem Kommenden Code für welchen Zweck auch immer zur Verfügung zu stellen, damit der Code möglichst weit eingesetzt wird und den größtmöglichen Nutzen liefert. Das ist, so glauben wir, eines der fundamentalsten Ziele von freier Software und eines, das wir enthusiastisch unterstützen.
Der Code in unserem Quellbaum, der der GNU General Public License (GPL) oder der GNU Library General Public License (LGPL) unterliegt, ist mit zusätzlichen, geringfügigen Bedingungen verknüpft, jedoch handelt es sich dabei lediglich um erzwungene Bereitstellung statt des sonst üblichen Gegenteils. Auf Grund der zusätzlichen Komplexität, die durch den kommerziellen Einsatz von GPL Software entstehen kann, bemühen wir uns jedoch, solche Software, wo möglich, durch solche, die der etwas lockereren FreeBSD Lizenz unterliegt, zu ersetzen.
Ja. Diese Einschränkungen regeln aber nicht, wie Sie mit dem Sourcecode umgehen, sondern betreffen nur den Umgang mit dem FreeBSD Project an sich. Wenn Sie sich ernsthaft damit auseinandersetzen wollen, lesen Sie einfach die FreeBSD-Lizenz. Wenn Sie einfach nur neugierig sind, sollte diese Zusammenfassung ausreichen:
Behaupten Sie nicht, Sie hätten es geschrieben.
Verklagen Sie uns nicht, wenn irgend etwas nicht funktioniert.
In den meisten Fällen lautet die Antwort ja. Allerdings ist diese Frage nicht ganz so einfach, wie sie scheint.
Die meisten Anwender benutzen kein Betriebssystem, sondern Anwendungen. Die Anwendungen sind es, die das Betriebssystem benutzen. FreeBSD ist dazu gedacht, eine stabile und vielfältige Umgebung für Anwendungen bereitzustellen. Es unterstützt viele unterschiedliche Web-Browser, Büroanwendungen, E-Mail-Programme, Grafik-Programme, Entwicklungsumgebungen, Netzwerk-Server, und so ziemlich alles andere, was Sie sich wünschen können. Die meisten dieser Anwendungen sind in der Ports-Sammlung verfügbar.
Wenn Sie Anwendung benutzen müssen, die es nur für ein bestimmtes Betriebssystem gibt, dann kommen Sie an diesem Betriebssystem nicht vorbei. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass es eine vergleichbare Anwendung für FreeBSD gibt. Wenn Sie einen verläßlichen Server für ihr Büro oder das Internet brauchen, oder eine stabilen Arbeitsplatz, oder einfach nur die Fähigkeit, ihre Arbeit ohne dauernde Abstürze machen zu können, dann kann FreeBSD genau das sein. Viele Anwender auf der ganzen Welt, vom Anfänger bis zum erfahrenen Administrator, benutzen an Ihren Arbeitsplätzen ausschließlich FreeBSD.
Wenn Sie von einem anderen UNIX System zu FreeBSD wechseln, dürfte Ihnen vieles bekannt vorkommen. Wenn Ihr Hintergrund ein Grafik-orientiertes Betriebssystem wie Windows® oder ein älteres Mac OS® ist, werden Sie zusätzliche Zeit investieren müssen, um den UNIX Stil zu verstehen. Dieser FAQ und das FreeBSD Handbuch sind die besten Startpunkte.
Es darf kostenlos genutzt werden - sogar von kommerziellen Benutzern.
Der komplette Quellcode für das Betriebssystem ist frei verfügbar und die Benutzung, Verbreitung und Einbindung in andere (kommerzielle und nicht-kommerzielle) Arbeiten sind mit den geringstmöglichen Einschränkungen versehen worden.
Jedem ist es freigestellt, Code für Verbesserungen oder die Behebung von Fehlern einzusenden und ihn zum Quellbaum hinzufügen zu lassen (dies ist natürlich Gegenstand von ein oder zwei offensichtlichen Klauseln).
Es wird darauf hingewiesen, dass das englische Wort “free” hier in den Bedeutungen “umsonst” und “Sie können tun, was immer Sie möchten” genutzt wird. Abgesehen von ein oder zwei Dingen, die Sie mit dem FreeBSD-Code nicht tun können (z.B. vorgeben, ihn geschrieben zu haben), können Sie damit tatsächlich tun, was auch immer Sie möchten.
James Howards Artikel The BSD Family Tree, der in DaemonNews erschienen ist, beschreibt sehr gut die Geschichte und die Unterschiede der BSD-Varianten.
Momentan gibt es drei Entwicklungszweige, von den zwei für die Erstellung von Releases verwendet werden. Die 5.X-RELEASEs werden auf dem 5-STABLE-Zweig erstellt, die 6.X-RELEASEs auf dem 6-STABLE-Zweig.
Bis zur Veröffentlichung von FreeBSD 5.3 galt die 4.X-Serie als -STABLE. Seither gibt es für den Zweig 4.X nur mehr eine “erweiterte Unterstützung” in der Form von Korrekturen von größeren Problemen, wie neu entdeckten Sicherheitsheitslücken. Aus dem Zweig 5-STABLE werden zwar noch RELEASEs erzeugt, er gilt aber als “ausgereift”. Aktive Weiterentwicklungen konzentrieren sich daher auf den Zweig 6-STABLE.
Version 6.2 ist das aktuelle Release des 6-STABLE-Zweigs und ist im Jan 2007 erschienen. Version 5.5 ist das aktuelle Release aus dem 5-STABLE-Zweig und ist im May 2006 erschienen.
Kurz gesagt, -STABLE ist für ISPs und andere Benutzer gedacht, die mehr Wert auf Stabilität und eine niedrige Änderungsfrequenz als auf die neuesten und möglicherweise unstabilen Features im aktuellen -CURRENT Snapshot legen. Releases können aus jedem Zweig entstehen, Sie sollten -CURRENT allerdings nur dann benutzen, wenn Sie auf ein erhöhtes Fehlverhalten im Vergleich zu -STABLE auch vorbereitet sind.
Releases entstehen nur alle paar Monate. Viele Leute halten ihre Systeme aktueller (lesen Sie die Fragen zu FreeBSD-CURRENT und FreeBSD-STABLE), aber das erfordert ein erhöhtes Engagement, da die Sourcen sich ständig verändern.
Weitere Informationen über Releases entnehmen Sie der Seite Release Engineering des FreeBSD Webauftritts.
FreeBSD-CURRENT ist die Entwicklungsversion des Betriebssystems, aus der zu gegebener Zeit FreeBSD-STABLE werden wird. Als solche ist sie lediglich für Entwickler, die am System mitarbeiten und für unentwegte Bastler von Interesse. Details zum Betrieb von -CURRENT finden Sie im entsprechenden Abschnitt des Handbuchs.
Falls Sie nicht mit dem Betriebssystem vertraut sind oder nicht in der Lage sein sollten, den Unterschied zwischen einen echten und einem temporären Problem zu erkennen, sollten Sie FreeBSD-CURRENT nicht verwenden. Dieser Zweig entwickelt sich manchmal sehr schnell weiter und kann gelegentlich für mehrere Tage hintereinander nicht installierbar sein. Von Personen, die FreeBSD-CURRENT verwenden, wird erwartet, dass Sie dazu in der Lage sind, Probleme zu analysieren und nur dann von ihnen berichten, wenn es sich um Fehler und nicht um “kurzzeitige Störungen” handelt. Fragen wie “make world produziert Fehlermeldungen bezüglich Gruppen” werden in der -CURRENT Mailingliste manchmal nicht beachtet.
Jeden Tag wird der aktuelle Entwicklungsstand in den Zweigen -CURRENT und -STABLE in einer Snapshot Release festgehalten. Mittlerweile werden sogar CDROM Distributionen dieser gelegentlichen Snapshots zur Verfügung gestellt. Die Ziele dieser Snapshot Releases sind:
Die aktuelle Version der Installationssoftware zu testen.
Personen, die -CURRENT oder -STABLE benutzen möchten, aber nicht über die nötige Zeit oder Bandbreite verfügen, um tagesaktuell zu bleiben, soll eine bequeme Möglichkeit geboten werden, es auf ihr System zu bringen.
Die Erhaltung von Referenzpunkten des fraglichen Codes, für den Fall, dass wir später einmal ernsthaften Schaden anrichten sollten (obwohl CVS verhindern sollte, dass solche Situationen entstehen :)
Sicherzustellen, dass alle zu testenden, neuen Merkmale und Fehlerbehebungen zu möglichst vielen potentiellen Testern gelangen.
Von keinem -CURRENT Snapshot kann “Produktionsqualität” für beliebige Zwecke erwartet werden. Wenn Sie eine stabile und ausgetestete Version benötigen, sollten Sie eine vollständige Release oder einen -STABLE Snapshot verwenden.
Snapshot-Releases sind unter ftp://current.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/snapshots/ verfügbar.
In der Regel wird jeden Tag ein Snapshot jedes zur Zeit aktiven Zweiges erstellt.
Zur der Zeit, als FreeBSD 2.0.5 herausgegeben wurde, wurde entschieden, die Entwicklung von FreeBSD zweizuteilen. Ein Zweig wurde -STABLE der andere -CURRENT genannt. FreeBSD-STABLE ist für Anbieter von Internetdiensten und andere kommerzielle Unternehmen gedacht, für die plötzliche Veränderungen und experimentelle Features unerwünscht sind. In diesem Zweige werden nur ausgetestete Fehlerbehebungen und kleine, inkrementelle Änderungen aufgenommen. FreeBSD-CURRENT ist eine ununterbrochene Linie seitdem die Version 2.0 herausgegeben worden ist. Sie führt zu 6.0-RELEASE (und darüber hinaus). Unmittelbar vor der Veröffentlichung von 6.0-RELEASE wurde der 6-STABLE-Zweig erschaffen und FreeBSD-CURRENT wurde zu 7-CURRENT. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter “ FreeBSD Release Engineering: Creating the Release Branch”.
Der Zweig 2.2-STABLE wurde mit der Veröffentlichung der Version 2.2.8 eingestellt. Der Zweig 3-STABLE endete mit Version 3.5.1, der letzten 3.X-Version. Änderungen in diesen Zweigen beschränken sich im allgemeinen auf die Korrektur von sicherheitsrelevanten Fehlern. Die Zweige 4-STABLE und 5-STABLE werden zwar noch unterstützt, die Unterstützung beschränkt sich allerdings auf das Schließen von neu entdeckten Sicherheitslücken und die Behebung von anderen ernsten Problemen.
6.2-STABLE ist der Zweig, auf den sich die Entwicklung von -STABLE zurzeit konzentriert. Das neueste Release aus dem 6.2-STABLE-Zweig ist 6.2-RELEASE und ist im Jan 2007 erschienen.
Aus dem 7-CURRENT-Zweig entsteht die nächste FreeBSD-Generation. Weitere Informationen über diesen Zweig finden Sie unter Was ist FreeBSD-CURRENT?.
Im Schnitt gibt das Release Engineering Team <re@FreeBSD.org> alle vier Monate eine neue
FreeBSD-Version frei. Das Erscheinungsdatum einer neuer Version wird frühzeitig
bekanntgegeben, damit die am System arbeitenden Personen wissen, bis wann ihre Projekte
abgeschlossen und ausgetestet sein müssen. Vor jedem Release gibt es eine
Testperiode um sicherzustellen, dass die neu hinzugefügten Features nicht die
Stabilität des Releases beeinträchtigen. Viele Benutzer halten dies für
einen großen Vorteil von FreeBSD, obwohl es manchmal frustrierend sein kann, so
lange auf die Verfügbarkeit der aktuellsten Leckerbissen zu warten.
Weitere Informationen über die Entwicklung von Releases, sowie eine Übersicht über kommende Releases, erhlaten Sie auf den release engineering Seiten der FreeBSD Webseite.
Für diejenigen, die ein wenig mehr Spannung brauchen (oder möchten), werden täglich Snapshots herausgegeben, wie oben beschrieben.
Schlüsseldiskussionen, die das FreeBSD-Projekt betreffen, wie z.B. über die generelle Ausrichtung des Projekts und darüber, wem es erlaubt sein soll, Code zum Quellbaum hinzuzufügen, werden innerhalb eines Core Team von 9 Personen geführt. Es gibt ein weitaus größeres Team von über 300 Committern, die dazu autorisiert sind, Änderungen am FreeBSD Quellbaum durchzuführen.
Jedoch werden die meisten nicht-trivialen Änderungen zuvor in den Mailinglisten diskutiert und es bestehen keinerlei Einschränkungen darüber, wer sich an diesen Diskussionen beteiligen darf.
Jede bedeutende Ausgabe von FreeBSD ist per Anonymous-FTP vom FreeBSD FTP Server erhältlich:
Das aktuelle 6-STABLE-Release, 6.2-RELEASE, finden Sie im Verzeichnis 6.2-RELEASE.
Snapshots-Releases werden täglich aus dem -CURRENT-Zweig erzeugt. Sie sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen Testern verwendet werden.
Das aktuelle Release von 5-STABLE, 5.5-RELEASE finden Sie im Verzeichnis 5.5-RELEASE.
5.X Snapshots werden in der Regel täglich erstellt.
Wo und wie Sie FreeBSD auf CD, DVD, und anderen Medien beziehen können, erfahren Sie im Handbuch.
Die Datenbank mit Problemberichten (PR, problem report) und Änderungsanfragen von Benutzern kann über die webbasierte PR-Abfrage-Schnittstelle abgefragt werden.
Mit dem Programm send-pr(1) können Sie Problemberichte oder Änderungsanträge per E-Mail einsenden. Alternativ können Sie Problemberichte auch über Ihren Browser und die webbasierte PR-Eingabe-Schnittstelle erstellen.
Bevor Sie einen Fehler melden, sollten Sie sich zuerst den Artikel Writing FreeBSD Problem Reports durchlesen, damit Sie wissen, wie Sie eine gute Fehlermeldung verfassen.
Sie finden eine umfassende Liste unter Documentation auf der FreeBSD-Webseite.
Im Zuge des FreeBSD Projekts sind diverse gute Dokumente entstanden, die unter der folgenden URL abgerufen werden können: http://www.FreeBSD.org/docs.html. Die Dokumente stehen auch als Pakete, die Sie leicht installieren können, zur Verfügung. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie mehr über diese Pakete.
Zusätzlich enthalten die Bibliographien am Ende dieser FAQ und im Handbuch Verweise auf weitere empfohlene Bücher.
2.2. Ist die Dokumentation auch in anderen Formaten verfügbar? Zum Beispiel als einfacher Text (ASCII) oder als PostScript?
Ja. Werfen Sie einen Blick auf das Verzeichnis /pub/FreeBSD/doc/ auf dem FreeBSD FTP-Server. Dort finden sie Dokumentation in vielen verschiedenen Format.
Die Dokumentation wurde nach vielen verschiedenen Kriterien sortiert. Die Kriterien sind:
Der Name des Dokumentes, z.B. FAQ oder Handbuch.
Die Sprache und der Zeichensatz, die in dem Dokument verwendet werden. Diese entsprechen den Anpassungen, die Sie auf Ihrem FreeBSD-System im Verzeichnis /usr/share/locale finden. Zurzeit werden die folgenden Sprachen und Zeichensätze benutzt:
| Name | Bedeutung |
|---|---|
| en_US.ISO8859-1 | US Englisch |
| es_ES.ISO8859-1 | Spanisch |
| fr_FR.ISO8859-1 | Französisch |
| de_DE.ISO8859-1 | Deutsch |
| it_IT.ISO8859-15 | Italienisch |
| ja_JP.eucJP | Japanisch (EUC-kodiert) |
| ru_RU.KOI8-R | Russisch (KOI8-R-kodiert) |
| zh_CN.GB2312 | Vereinfachtes Chinesisch (GB2312-kodiert) |
| zh_TW.Big5 | Chinesisch (Big5-kodiert) |
Anmerkung: Einige Dokumente sind nicht in allen Sprachen verfügbar.
Das Format des Dokumentes. Die Dokumentation wird in verschiedenen Formaten erzeugt, von denen jedes seine eigenen Vor- und Nachteile hat. Einige Formate lassen sich gut an einem Bildschirm lesen, während andere Formate dafür gedacht sind, ein ansprechendes Druckbild zu erzeugen. Das die Dokumentation in verschiedenen Formaten verfügbar ist, stellt sicher, dass unsere Leser die für sie relevanten Teile unabhängig vom Ausgabemedium (Bildschirm oder Papier) lesen können. Derzeit werden die folgenden Formate unterstützt:
| Format | Erklärung |
|---|---|
| html-split | Viele kleine HTML-Dateien, die sich gegenseitig referenzieren. |
| html | Eine große HTML-Datei, die das komplette Dokument enthält. |
| pdb | Palm Pilot Datenbank für das Programm iSilo. |
| Adobe's Portable Document Format | |
| ps | PostScript |
| rtf | Microsoft's Rich Text Format [a] |
| txt | Ganz normaler Text |
| Bemerkungen: a. Die Seitennummern werden nicht automatisch aktualisiert, wenn Sie diese Datei in Word laden. Wenn Sie das Dokument geladen haben, müssen Sie Sie Ctrl+A, Ctrl+End, F9 eingeben, um die Seitennummern aktualisieren zu lassen. |
|
Das zur Komprimierung verwendete Programm. Zur Zeit werden drei verschiedene Methoden benutzt.
Wenn die Dokumentation im Format html-split vorliegt, werden die Dateien mit tar(1) zusammengefasst. Die so entstandene .tar Datei wird dann mit einer der unten genannten Methoden komprimiert.
Bei allen anderen Formaten existiert nur eine Datei mit dem Namen book.format (z.B., book.pdb, book.html, und so weiter).
Diese Dateien werden mit zwei verschiedenen Programmen komprimiert.
| Programm | Beschreibung |
|---|---|
| zip | Das Zip-Format. Wenn Sie diese Dateien unter FreeBSD auspacken wollen, müssen sie vorher den Port archivers/unzip installieren. |
| bz2 | Das BZip2-Format. Es wird seltener als das Zip-Format benutzt, erzeugt aber normalerweise kleinere Archive. Sie müssen den Port archivers/bzip2 installieren, um diese Dateien entpacken zu können. |
Ein Beispiel: Die mit BZip2 gepackte Version des Handbuchs im PostScript-Format hat den Namen book.ps.bz2 und ist im Verzeichnis handbook/ zu finden.
Nachdem Sie das Format und das Kompressionsverfahren ausgewählt haben, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie das Dokument in Form eines FreeBSD Package herunterladen möchten.
Der Vorteil dieser Variante, dass Sie die Dokumentation mit normalen Tools wie pkg_add(1) und pkg_delete(1) verwalten können.
Wenn Sie das Package herunterladen und installieren wollen, müssen Sie den richtigen Dateinamen kennen. Die Dateien liegen in einem separaten Verzeichnis mit dem Namen packages und werden nach dem Schema Dokument-Name.Sprache.Zeichensatz.Format.tgz benannt.
Ein Beispiel: Die englische Version der FAQ im PDF-Format ist in dem Package mit dem Namen faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgz enthalten.
Sie können daher das englische PDF FAQ Package mit den folgenden Befehlen installieren.
# pkg_add ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/packages/faq.en_US.ISO8859-1.pdf.tgz
Danach können Sie mit pkg_info(1) nachsehen, wo die Datei installiert wurde.
# pkg_info -f faq.en_US.ISO8859-1.pdf
Information for faq.en_US.ISO8859-1.pdf:
Packing list:
Package name: faq.en_US.ISO8859-1.pdf
CWD to /usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq
File: book.pdf
CWD to .
File: +COMMENT (ignored)
File: +DESC (ignored)
Wie Sie sehen können, wurde die Datei book.pdf im Verzeichnis /usr/share/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq installiert.
Wenn sie die Packages nicht benutzen, müssen Sie die komprimierten selber herunterladen, auspacken und die richtigen Stellen kopieren.
Wenn Sie zum Beispiel die mit bzip2(1) gepackte “split HTML”Version der englischen FAQ herunterladen und installieren wollten, bräuchten Sie die Datei doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2. Um diese Datei herunterzuladen und auszupacken, wären die folgenden Schritte notwendig.
# fetch ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2 # gzip -d book.html-split.tar.bz2 # tar xvf book.html-split.tar
Danach haben Sie eine Sammlung vieler kleiner .html Datei. Die wichtigste Datei hat Namen index.html und enthält das Inhaltsverzeichnis, eine Einleitung und Verweise auf die anderen Teile des Dokumentes. Falls notwendig, können Sie die diversen Dateien jetzt an ihren endgültigen Bestimmungsort verschieben oder kopieren.
Vollständige Informationen finden Sie im Handbucheintrag über Mailinglisten.
Sie finden alle Informationen hierzu im Handbucheintrag zu Newsgruppen.
Ja, die meisten großen IRC Netze bieten einen FreeBSD Chat-Channel:
Channel FreeBSD im EFNet ist ein FreeBSD-Forum, aber gehen Sie nicht dorthin, um technische Unterstützung zu suchen, oder, um zu versuchen, die Leute dort dazu zu bringen, Ihnen dabei zu helfen, das mühselige Lesen von Manuals zu ersparen oder eigene Nachforschungen zu betreiben. Es ist in erster Linie ein Chat-Channel und die Themen dort umfassen Sex, Sport oder Kernwaffen ebensogut, wie FreeBSD. Sie wurden gewarnt! Der Channel ist auf dem Server irc.chat.org verfügbar.
Der Channel #FreeBSDhelp im EFNet hat sich dagegen auf die Unterstützung der Benutzer von FreeBSD spezialisiert. In diesem Channel sind Fragen deutlich willkommener als im Channel #FreeBSD.
Der Channel #FreeBSD im DALNET ist in den USA unter irc.dal.net und in Europa unter irc.eu.dal.net verfügbar.
Der Channel #FreeBSDHelp im DALNET ist in den USA unter irc.dal.net sowie in Europa unter irc.eu.dal.net verfügbar.
Der Channel #FreeBSD im UNDERNET ist in den USA unter us.undernet.org und in Europa unter eu.undernet.org verfügbar. Es handelt sich hierbei um einen Hilfe-Channel, man wird Sie daher auf Dokumente verweisen, die Sie selbst lesen müssen.
Der Channel #FreeBSD im RUSNET ist ein russischsprachiger Channel, der sich der Unterstützung von FreeBSD-Anwendern verschrieben hat. Er ist auch ein guter Startpunkt für nichttechnische Diskussionen.
Alle diese Kanäle unterscheiden sich voneinander und sind nicht miteinander verbunden. Ebenso unterscheiden sich Ihre Chat-Stile, weshalb es sein kann, dass Sie zunächst alle Kanäle ausprobieren müssen, um den zu Ihrem Chat-Stil passenden zu finden. Hier gilt, was für jeden IRC-Verkehr gilt: falls sie sich leicht angegriffen fühlen oder nicht mit vielen jungen (und einigen älteren) Leuten, verbunden mit dem nutzlosen Gezanke umgehen können, dann ziehen Sie es gar nicht erst in Erwägung.
DaemonNews bietet Training und Support für FreeBSD an. Weitergehende Informationen finden Sie in der BSD Mall.
Die FreeBSD Mall bietet ebenfalls professionellen FreeBSD support an. Weitergehende Informationen finden Sie auf ihrer Webseite.
Wenn Ihre Firma oder Organisation ebenfalls Training und Support anbietet und hier genannt werden möchte, wenden Sie sich bitte an das FreeBSD Project.
Für 4.X werden zwei Floppy-Images benötigt: floppies/kernel.flp und floppies/mfsroot.flp. Diese Images müssen mit Hilfe von Werkzeugen wie fdimage oder dd(1) auf Disketten kopiert werden. Seit FreeBSD 5.3 weisen die Bootdisketten eine neue Struktur auf. Sie benötigen nun das Image floppies/boot.flp sowie alle Dateien mit den Namen floppies/kernX (von denen es derzeit zwei gibt).
Falls Sie selbst die einzelnen Distributionen herunterladen müssen (um z.B. von einem DOS-Dateisystem aus zu installieren), empfehlen wir, sich die folgenden Distributionen zu besorgen:
base/ (bin/ unter 4.X)
manpages
compat*
doc
src/ssys.*
Vollständige Instruktionen für dieses Vorgehen und ein wenig mehr zur Installation generell finden Sie im Handbucheintrag zur Installation von FreeBSD.
Eine 3,5-Zoll (1,44MB) Diskette kann 1474560 Byte an Daten fassen und das Boot-Image ist exakt 1474560 Byte groß.
Häufige Fehler bei der Erstellung der Boot-Diskette sind:
Bei der Benutzung von FTP das Floppy-Image nicht im Binär-Modus herunterzuladen.
Einige FTP-Clients benutzen als Voreinstellung den ASCII-Modus und versuchen, alle Zeilenendezeichen an das Zielsystem anzupassen. Dadurch wird das Boot-Image in jedem Fall unbrauchbar. Überprüfen Sie die Größe des heruntergeladenen Boot-Images: falls sie nicht exakt mit der auf dem Server übereinstimmt, hat das Herunterladen nicht richtig funktioniert.
Abhilfe: geben Sie binary an der FTP-Eingabeaufforderung ein, nach dem Sie mit dem Server verbunden sind und bevor Sie das Image herunterladen.
Die Benutzung des DOS-Befehls copy (oder eines entsprechendes Werkzeugs der grafischen Benutzeroberfläche), um das Boot-Image auf die Diskette zu übertragen.
Programme wie copy sind hier unbrauchbar, weil das Image zur direkten Übertragung erstellt wurde. Das Image stellt den gesamten Disketteninhalt dar, Spur für Spur, und nicht eine gewöhnliche Datei. Sie müssen es “roh” mit speziellen Werkzeugen (z.B. fdimage oder rawrite) übertragen, wie es in der Installationsanleitung zu FreeBSD beschrieben ist.
Installationsanleitungen finden Sie im Handbucheintrag zur Installation von FreeBSD.
Für FreeBSD-Versionen vor 5.X benötigen Sie mindestens einen 386er Prozessor mit mindestens 5 MB Hauptspeicher und mindestens 60 MB Festplattenspeicher. Für die Installation von FreeBSD ist dabei mehr Hauptspeicher als für den eigentlichen Betrieb nötig, daher sollten 16 RAM als Minimum für ein Standardsystem ausreichen.
Der Betrieb von FreeBSD 5.X und neuer erfordert mindestens einen 486er Prozessor mit mindestens 24 MB RAM sowie mindestens 150 MB an Festplattenspeicher.
Alle FreeBSD-Versionen laufen mit einer einfachen MDA-Grafikkarte, für X11R6 benötigen Sie allerdings eine VGA- oder eine bessere Videokarte.
Lesen Sie auch den Abschnitt Hardwarekompatibilität.
Für die Installation von FreeBSD 4.X benötigen Sie mindestens 5MB RAM, seit FreeBSD 5.X mindestens 8 MB für die Installation eines neuen Systems.
Alle FreeBSD-Versionen vor 5.X laufen zwar mit 4MB Hauptspeicher, lediglich ihr Installationsprogramm läuft nicht mit 4MB. Wenn Sie möchten, können Sie für den Installationsvorgang zusätzlichen Hauptspeicher hinzufügen, den Sie nach der Installation wieder entfernen. Alternativ können Sie Ihre Platte in ein System mit genügend Hauptspeicher transferieren und die Platte nach erfolgreicher Installation wieder in Ihr System einbauen.
Wenn Sie nur über 4 MB Hauptspeicher verfügen, müssen Sie einen angepassten Kernel erzeugen. Irgend jemand hat es sogar geschafft, mit 2 MB RAM zu booten, allerdings war dieses System nahezu unbrauchbar.
Zurzeit gibt es keine Möglichkeit, nur die angepassten Installationsdisketten zu erstellen. Sie müssen sich eine ganz neues Release erstellen, das Ihre Installationsdiskette enthält.
Wenn Sie eine modifizierte Ausgabe erstellen wollen, finden Sie eine Anleitung im Artikel FreeBSD Release Engineering.
Sehen Sie sich Die Multi-OS-Seite an.
Installieren Sie zuerst Windows, dann FreeBSD. Der Bootmanager von FreeBSD kann dann entweder Windows oder FreeBSD booten. Falls Sie Windows nach FreeBSD installieren, wird es, ohne zu fragen, Ihren Bootmanager überschreiben. Lesen Sie den nächsten Abschnitt, falls das passieren sollte.
Es gibt drei Möglichkeiten, den FreeBSD-Bootmanager neu zu installieren:
Unter DOS wechseln Sie in das Verzeichnis tools/ Ihrer FreeBSD-Distribution und suchen nach bootinst.exe. Rufen sie es so auf:
...\TOOLS> bootinst.exe boot.bin
und der Bootmanager wird neu installiert.
Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette und wählen Sie den Menüeintrag Custom Installation. Wählen Sie Partition. Wählen Sie das Laufwerk, auf dem sich der Bootmanager befand (wahrscheinlich der erste Eintrag) und wenn Sie in den Partitioneditor gelangen, wählen Sie als aller erstes (nehmen Sie z.B. keine Änderungen vor) (W)rite. Sie werden nach einer Bestätigung gefragt, antworten ja und vergessen Sie nicht, in der Bootmanager-Auswahl “Boot Manager” auszuwählen. Hierdurch wird der Bootmanager wieder auf die Festplatte geschrieben. Verlassen Sie nun das Installationsmenü und rebooten wie gewöhnlich von der Festplatte.
Booten Sie FreeBSD wieder mit der Bootdiskette (oder der CDROM) und wählen Sie den Menüpunkt “Fixit”. Wählen Sie die für Sie passende Option, entweder die Fixit-Diskette oder die CD Nummer 2 (die Option “live” Filesystem). Wechseln Sie zur Fixit-Shell und geben Sie den folgenden Befehl ein:
Fixit# fdisk -B -b /boot/boot0 bootdevice
Als bootdevice müssen Sie das von Ihrem System verwendete Gerät angeben, z.B. ad0 (erste IDE-Platte), ad4 (erste IDE-Platte an einem zusätzlichen Controller), da0 (erste SCSI-Platte), usw.
3.10. Mein IBM Thinkpad Modell A, T oder X, hängt sich auf, wenn ich FreeBSD zum ersten Mal starte. Was soll ich machen?
Ein Fehler in den ersten BIOS-Versionen dieser Geräte führt dazu, dass sie die von FreeBSD genutzte Partition für eine Suspend-To-Disk-Partition halten. Wenn das BIOS dann versucht, diese Partition auszuwerten, hängt sich das System auf.
Laut IBM [1] wurde der Fehler wurde in den folgenden BIOS-Versionen behoben:
| Gerät | BIOS Version |
|---|---|
| T20 | IYET49WW oder neuer |
| T21 | KZET22WW oder neuer |
| A20p | IVET62WW oder neuer |
| A20m | IWET54WW oder neuer |
| A21p | KYET27WW oder neuer |
| A21m | KXET24WW oder neuer |
| A21e | KUET30WW |
Es ist möglich, dass neuere Version des IBM BIOS den Fehler wieder enthalten. Dieser Beitrag von Jacques Vidrine auf der Mailingliste FreeBSD laptop computer beschreibt eine Technik, die Ihnen weiterhelfen könnte, wenn Ihr IBM Laptop mit FreeBSD nicht bootet und Sie eine neuere oder ältere BIOS-Version einspielen können.
Wenn Ihr Thinkpad über eine ältere BIOS-Version verfügt und Sie das BIOS nicht aktualisieren können, ist eine der möglichen Lösungen, FreeBSD zu installieren, die Partitions-ID zu ändern und danach neue Bootblocks zu installieren, die mit der geänderten ID umgehen können.
Zunächst müssen Sie die Maschine so weit wiederherstellen, dass sie über den Selbst-Test hinauskommt. Dazu ist es erforderlich, dass das System beim Start keine Partitions-ID auf seiner primären Festplatte findet. Eine Variante ist, die Platte auszubauen und vorübergehend in einem älteren Thinkpad (z.B. dem Thinkpad 600) oder (mit einem passenden Adapter) in einen normalen PC einzubauen. Sobald dies erfolgt ist, können Sie die FreeBSD-Partition löschen und die Festplatte wieder in das Thinkpad einbauen. Das Thinkpad sollte jetzt wieder starten können.
Danach können Sie mit der nachfolgend beschriebenen Anleitung eine funktionsfähige FreeBSD-Installation erhalten.
Beschaffen Sie sich boot1 und boot2 von http://people.FreeBSD.org/~bmah/ThinkPad/. Legen Sie diese Dateien so ab, dass Sie während der Installation darauf zugreifen können.
Installieren Sie ganz wie gewohnt FreeBSD auf dem Thinkpad. Allerdings dürfen Sie den “Dangerously Dedicated”-Modus nicht benutzen. Nach dem Abschluss der Installation dürfen Sie die Maschine nicht neu starten.
Wechseln Sie zur “Emergency Holographic Shell” ( Alt+F4) oder starten Sie eine “fixit” Shell.
Benutzen Sie fdisk(8), um die Partitions-ID von FreeBSD von 165 in 166 zu ändern (dieser Wert wird von OpenBSD benutzt).
Kopieren Sie die Dateien boot1 und boot2 auf die lokale Festplatte.
Installieren Sie boot1 und boot2 mit disklabel(8) auf die FreeBSD-Slice.
# disklabel -B -b boot1 -s boot2 ad0sn
Setzen Sie für n die Nummer der Slice ein, auf der sie FreeBSD installiert haben.
Starten Sie das System neu. Am Boot-Prompt sollten Sie die Auswahl OpenBSD erhalten. Damit wird in Wirklichkeit FreeBSD gestartet.
Was Sie machen müssen, wenn Sie FreeBSD und OpenBSD parallel installieren wollen, sollten Sie zu Übungszwecken einfach einmal selbst herausfinden.
Prinzipiell ja. Allerdings ist das keine gute Idee.
Wenn Ihnen bei einer modernen IDE-Platte defekte Sektoren gemeldet werden, wird die Platte mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb kurzer Zeit vollständig ausfallen, da die Meldung ein Zeichen dafür ist, dass die für die Korrektur reservierten Sektoren bereits verbraucht wurden. Wir raten Ihnen, die Platte auszutauschen.
Falls Sie ein SCSI-Laufwerk mit beschädigten Blöcken besitzen, lesen Sie diese Antwort.
3.12. Wenn ich von der Installationsdiskette boote, geschehen merkwürdige Dinge! Was sollte ich tun?
Falls Sie beobachten, dass ihr Rechner sich bis zum Stillstand abmüht oder spontan rebootet, während Sie versuchen, von der Installationsdiskette zu booten, sollten Sie sich drei Fragen stellen:
Haben Sie eine brandneue, frisch formatierte, fehlerfreie Diskette benutzt (günstigerweise eine brandneue, direkt aus dem Karton und nicht eine Diskette aus einem Magazin, das schon seit drei Jahren unter Ihrem Bett lag)?
Haben Sie das Floppy-Image im Binär- (oder Image) Modus heruntergeladen? (Schämen Sie sich nicht. Sogar die besten unter uns haben wenigstens einmal Binärdateien versehentlich im ASCII-Modus heruntergeladen!)
Falls Sie Windows 95 oder Windows 98 benutzen, haben Sie es heruntergefahren und fdimage bzw. rawrite in einfachem, reinem DOS neu gestartet? Es scheint, dass diese Betriebssysteme Programme stören, die direkt auf Hardware schreiben, wie es das Erstellungsprogramm für die Diskette tut; selbst bei der Ausführung des Programms in einem DOS-Fenster in der grafischen Benutzeroberfläche kann dieses Problem auftreten.
Es wurde auch darüber berichtet, dass Netscape® Probleme beim Herunterladen der Bootdisketten verursacht. Es ist also wahrscheinlich besser, einen anderen FTP-Client zu benutzen.
3.13. Ich habe zur Installation von meinem ATAPI CDROM gebootet, aber das Installationsprogramm sagt mir, dass es kein CDROM gefunden hat. Was geht hier ab?
Dieses Problem wird üblicherweise durch ein falsch konfiguriertes CDROM verursacht. Bei vielen PCs ist das CDROM der Slave am zweiten IDE-Controller, ein Master ist nicht vorhanden. Laut Spezifikation ist diese Konfiguration illegal, aber Windows verletzt die Spezifikation und das BIOS ignoriert sie, wenn es von einem CDROM booten soll. Daher konnten Sie zwar vom CDROM booten, während FreeBSD es nicht für die Installation benutzen kann.
Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie entweder das CDROM als Master an den IDE-Controller anschließen oder dafür sorgen, dass an dem vom CDROM genutzten IDE-Controller das CD-ROM als Slave und ein anderes Gerät als Master angeschlossen ist.
Ja, Sie brauchen dazu nur ein ganz normales Laplink-Kabel. Weitere Informationen zum Thema Netzwerke am Druckerport finden sie im Kapitel PLIP des Handbuchs.
Anmerkung: Unter der “Geometrie” einer Festplatte verstehen wir die Anzahl Zylinder, Schreib-/Leseköpfen und Sektoren/Spur auf einer Festplatte. Im folgenden wird dafür der Übersichtlichkeit halber der Begriff C/H/S verwendet. Das BIOS des PCs berechnet mit diesen Angaben, auf welche Bereiche der Festplatte es für Schreib-/Lesezugriffe zugreifen muss).
Aus einigen Gründen scheint dies gerade bei frischgebackenen Systemadministratoren für sehr viel Verwirrung zu sorgen. Zunächst einmal ist die physikalische Geometrie eines SCSI-Laufwerks vollkommen irrelevant, da FreeBSD mit Blöcken arbeitet. Tatsächlich gibt es “die” physikalische Geometrie nicht, da die Sektordichte auf einer Festplatte variiert. Was die Hersteller als die “wahre” physikalische Geometrie bezeichnen, ist im allgemeinen die Geometrie, die aufgrund ihrer Ergebnisse im geringsten ungenutzten Speicher resultiert. Bei IDE-Platten arbeitet FreeBSD mit C/H/S-Angaben, aber alle modernen Laufwerke wandeln diese intern ebenfalls in Blocknummern um.
Wichtig ist nur die logische Geometrie. Das BIOS kann die logische Geometrie der Festplatte abfragen; die erhaltenen Daten werden dann vom BIOS bei Zugriffen auf die Festplatte genutzt. Da FreeBSD das BIOS benutzt, während es bootet, ist es sehr wichtig, dass diese Angaben richtig sind. Insbesondere müssen alle Betriebssysteme mit derselben Geometrie arbeiten, falls Sie mehr als ein Betriebssystem auf einer Festplatte haben. Andernfalls werden Sie ernsthafte Bootprobleme bekommen!
Bei SCSI-Festplatten hängt die zu verwendende Geometrie davon ab, ob der Extended Translation Support auf Ihrem Controller eingeschaltet ist (oft auch als “Unterstützung für DOS-Platten >1GB” oder ähnlich bezeichnet). Falls sie ausgeschaltet ist, benutzen Sie N Zylinder, 64 Köpfe und 32 Sektoren/Spur, wobei N die Kapazität der Festplatte in MB ist. Zum Beispiel sollten für eine 2GB Festplatte 2048 Zylinder, 64 Köpfe und 32 Sektoren/Spur angegeben werden.
Falls sie eingeschaltet ist (was oft der Fall ist, um bestimmte Einschränkungen von MS-DOS® zu umgehen) und die Plattenkapazität mehr als 1GB beträgt, benutzen Sie M Zylinder, 63 Sektoren/Spur (nicht 64) und 255 Köpfe, wobei M der Plattenkapazität in MB, dividiert durch 7,844238 entspricht (!). Also würde unsere 2GB Beispielplatte 261 Zylinder, 63 Sektoren/Spur und 255 Köpfe haben.
Falls Sie sich hier nicht sicher sind oder FreeBSD während der Installation die Geometrie nicht richtig erkennt, hilft es normalerweise, eine kleine DOS-Partition auf der Festplatte anzulegen. Das BIOS sollte dann in der Lage sein, die richtige Geometrie zu erkennen. Sie können die Partition jederzeit im Partitioneditor entfernen, falls Sie sie nicht behalten möchten. Allerdings kann Sie ganz nützlich sein, um Netzwerkkarten zu programmieren und ähnliches.
Alternativ können Sie das frei verfügbare Programm pfdisk.exe verwenden. Sie finden es im Unterverzeichnis tools auf der FreeBSD-CDROM und allen FreeBSD FTP-Servern). Mit diesem Programm können Sie herausfinden, welche Geometrie die anderen Betriebssysteme auf der Festplatte verwenden. Diese Geometrie können Sie im Partitioneditor eingeben.
Ja. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Rootpartition innerhalb der ersten 1024 Zylinder liegt, damit das BIOS den Kernel von Ihr booten kann. (Beachten Sie, dass es sich um eine Einschränkung durch das BIOS des PCs handelt und nicht durch FreeBSD).
Für ein SCSI-Laufwerk bedeutet dies normalerweise, dass sich die Rootpartition in den ersten 1024MB befindet (oder in den ersten 4096MB, falls die Extended Translation eingeschaltet ist - siehe die vorherige Frage). Der entsprechende Wert für IDE ist 504MB.
FreeBSD erkennt den Ontrack Plattenmanager und berücksichtigt ihn. Andere Plattenmanager werden nicht unterstützt.
Falls Sie die Festplatte nur mit FreeBSD benutzen wollen, brauchen Sie keinen Plattenmanager. Wenn Sie Sie die Platte einfach in der vom BIOS maximal unterstützten Größe (normalerweise 504 Megabyte) konfigurieren, sollte FreeBSD erkennen, wie viel Platz Sie tatsächlich haben. Falls Sie eine alte Festplatte mit einem MFM-Controller verwenden, könnte es sein, dass Sie FreeBSD explizit angeben müssen, wie viele Zylinder es benutzen soll.
Falls Sie die Festplatte mit FreeBSD und einem anderen Betriebssystem benutzen wollen, sollten Sie auch in der Lage sein, ohne einen Plattenmanager auszukommen: stellen sie einfach sicher, dass sich die Bootpartition von FreeBSD und der Bereich für das andere Betriebssystem in den ersten 1024 Zylindern befinden. Eine 20 Megabyte Bootpartition sollte völlig genügen, wenn Sie einigermaßen sorgfältig arbeiten.
Dies ist ein klassischer Fall von Konflikten bei den verwendeten Plattengeometrien von FreeBSD und DOS oder anderen Betriebssystemen. Sie werden FreeBSD neu installieren müssen. Bei Beachtung obiger Instruktionen wird in den meisten Fällen alles funktionieren.
Dies ist ein weiteres Symptom für das bereits in der vorherigen Frage beschriebene Problem. Ihre Einstellungen zur Geometrie im BIOS und in FreeBSD stimmen nicht überein! Falls Ihr Controller oder BIOS Zylinderumsetzung (oft als “>1GB drive support” bezeichnet), probieren Sie eine Umsetzung dieser Einstellung und Neuinstallation von FreeBSD.
Im allgemeinen nicht. Wir empfehlen jedoch dringend die Installation des base Source-Kit, das viele der hier erwähnten Dateien enthält und des sys (Kernel) Source-Kit, das den Quellcode für den Kernel enthält. Außer dem Programm zur Konfiguration des Kernels (config(8)) gibt es im System nichts, zu dessen Funktion der Quellcode erforderlich ist. Mit Ausnahme der Kernelquellen ist unsere Build-Struktur so aufgebaut, dass Sie den Quellcode von überall her per NFS read-only mounten und dennoch neue Binaries erstellen können. (Wegen der Einschränkung bezüglich der Kernelquellen empfehlen wir, diese nicht direkt nach /usr/src zu mounten, sondern irgendwoanders hin mit passenden symbolischen Links, um die Toplevel-Struktur des Quellbaumes zu duplizieren.)
Die Quellen verfügbar zu haben und zu wissen, wie man ein System mit ihnen erstellt, wird es Ihnen wesentlich einfacher machen, zu zukünftigen Ausgaben von FreeBSD zu wechseln.
Um einen Teil der Quellen auszuwählen, verwenden Sie den Menüpunkt Custom, wenn Sie sich im Menü Distributions des Systeminstallationstools befinden.
Ursprünglich war die Erstellung eines neuen Kernels bei fast jeder
Installation von FreeBSD erforderlich, aber neuere Ausgaben haben von der Einführung
weitaus benutzerfreundlicherer Kernelkonfigurationswerkzeuge profitiert. Unter 4.X und
älter geben Sie am FreeBSD Boot-Prompt (boot:) -c ein,
um in ein visuelles Konfigurationsmenü zu gelangen. Dieses Programm ermöglicht
Ihnen die Konfiguration der Kerneleinstellungen für die gebräuchlichsten
ISA-Karten. Ab FreeBSD 5.X wurde dieses Konzept durch die deutlich flexibleren
“hints” ersetzt, die am Loader-Prompt eingegeben werden können.
Es kann dennoch sinnvoll sein, einen neuen Kernel zu erstellen, der nur die benötigten Treiber enthält, um ein wenig Hauptspeicher zu sparen, für die meisten Systeme ist dies aber nicht mehr länger erforderlich.
FreeBSD benutzt standardmäßig MD5 zur Verschlüsselung der Passwörter. Es wird angenommen, dass diese Methode sicherer ist als das traditionell benutzte Verfahren, das auf dem DES Algorithmus basierte. Es ist immer noch möglich, DES-Passwörter zu benutzen, wenn Sie die Datei mit den Passwörtern mit älteren System austauschen müssen. Ältere System verstehen meist nur das unsichere Verfahren, dieses steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie mit sysinstall die “crypto” Distribution installieren. Sie können auch die crypto Sourcecodes installieren, wenn Sie Ihr System über die Sourcen aktualisieren. Die crypto Bibliotheken erlauben es Ihnen das sichere Blowfisch Verfahren für die Verschlüsselung der Passwörter einzusetzen. Das für neue Passwörter benutzte Verschlüsselungsverfahren wird über die Einstellung “passwd_format” in /etc/login festgelegt. Die möglichen Werte sind entweder “des”, “blf” (falls sie zur Verfügung stehen) oder “md5”. Weitere Informationen über die Einstellungen für den Login erhalten Sie in login.conf(5).
3.23. Woran kann es liegen, dass ich zwar von der Diskette booten kann, aber nicht weiter als bis zur Meldung Probing Devices... komme?
Falls Sie ein IDE Zip®- oder Jaz®-Laufwerk eingebaut haben, entfernen Sie es und versuchen Sie es erneut. Solche Laufwerke könnten dem Bootvorgang stören. Nach der Installation des Systems können Sie das Laufwerk wieder einbauen. Dieser Fehler wird hoffentlich in einer späteren Version behoben werden.
3.24. Wieso wird mit der Fehler “panic: cant mount root” gemeldet, wenn ich das System nach der Installation reboote?
Dieser Fehler beruht auf Unstimmigkeiten zwischen den Festplatteninformationen im Bootblock und denen im Kernel. Der Fehler tritt normalerweise auf IDE-Systemen mit zwei Festplatten auf, bei denen die Festplatten als Master- oder Single-Device auf separaten IDE-Controllern angeschlossen sind und FreeBSD auf der Platte am zweiten Controller installiert wurde. Der Bootblock vermutet, dass das System auf ad0 (der zweiten BIOS-Platte) installiert ist, während der Kernel der ersten Platte auf dem zweiten Controller die Gerätekennung ad2 zuteilt. Der Kernel versucht nach der Geräteüberprüfung die vom Bootblock angenommene Bootdisk ad0 zu mounten, obwohl sie in Wirklichkeit ad2 heißt - und scheitert.
Tun Sie folgendes, um dieses Problem zu beheben:
Rebooten Sie das System und drücken Sie Enter, wenn die Meldung Booting kernel in 10 seconds; hit [Enter] to interrupt erscheint. Dadurch gelangen Sie in den Boot Loader.
Geben Sie nun root_disk_unit="disk_number" ein. disk_number hat den Wert 0, wenn FreeBSD auf dem Master des ersten IDE-Controllers installiert wurde; 1, wenn FreeBSD auf dem Slave des ersten IDE-Controllers installiert wurde; 2, wenn FreeBSD auf dem Master des zweiten IDE-Controllers installiert wurde; und 3, wenn FreeBSD auf dem Slave des zweiten IDE-Controllers installiert wurde.
Nach der Eingabe von boot sollte Ihr System jetzt korrekt starten.
Damit Sie dieses Ritual nicht bei jedem Start des Systems durchführen müssen, sollten Sie die Zeile root_disk_unit="disk_number" in die Datei /boot/loader.conf.local eintragen.
Stellen Sie eine ununterbrochene Folge der Festplatten her, indem Sie die FreeBSD-Platte am ersten IDE-Controller anschließen.
Bei einer i386-Standardinstallation werden maximal 4 Gigabyte Hauptspeicher unterstützt. Seit FreeBSD 4.9 und 5.1 wird auch ein größerer Hauptspeicher unterstützt. Dazu müssen Sie die zusätzliche Option PAE (pae(4)) in Ihren Kernel kompilieren:
options PAE
FreeBSD/pc98 unterstützt maximal 4 GB Hauptspeicher, daher kann PAE auf diesen Systemen nicht verwendet werden. Unter FreeBSD/alpha hängt dieses Limit von der verwendeten Hardware ab - lesen Sie daher die Alpha Hardware Release Notes für weitere Informationen. Sonstige von FreeBSD unterstützte Architekturen haben ein sehr viel höheres theoretisches Speicherlimit (viele Terabytes).
Theoretisch liegt das Limit für ffs-Dateisysteme bei 8 Terabyte (2G-Blöcke) oder 16TB für die Standard-Blockgröße von 8k. In der Praxis setzt die Software das Limit auf 1 Terabyte herab, aber durch Modifikationen sind auch Dateisysteme mit 4 Terabyte möglich (und existieren auch).
Die maximale Größe einer einzelnen ffs-Datei liegt bei ungefähr 1G Blöcken (4TB, falls die Blockgröße 4k beträgt).
Tabelle 3-1. Maximale Dateigröße
| Blockgröße | geht | sollte gehen |
|---|---|---|
| 4K | 4T-1 | >4T |
| 8K | >32G | 32T-1 |
| 16K | >128G | 32T-1 |
| 32K | >512G | 64T-1 |
| 64K | >2048G | 128T-1 |
Wenn die im Dateisystem verwendete Blockgröße 4k beträgt, wird mit dreifacher Indirektion gearbeitet und die Limitierung sollte durch die höchste Blocknummer erfolgen, die mit dreifacher Indirektion dargestellt werden kann (ungefähr 1k^3 + 1k^2 + 1k). In Wirklichkeit liegt das Limit aber bei der (falschen) Anzahl von 1G-1 Blocknummern im Dateisystem. Die maximale Anzahl der Blocknummern müsste 2G-1 sein. Es gibt einige Fehler für Blocknummern nahe 2G-1, aber solche Blocknummern sind bei einer Blockgröße von 4k unerreichbar.
Bei Blocknummern von 8k und größer sollte das Limit bei 2G-1 Blocknummern liegen, tatsächlich liegt es aber bei 1G-1 Blocknummern. Die Verwendung der korrekten Grenze von 2G-1 verursacht Probleme.
3.27. Wieso erhalte ich die Fehlermeldung “archsw.readin.failed” beim Start des Systems, nachdem ich einen neuen Kernel erstellt habe?
Ihr System und Ihr Kernel sind nicht synchron - dies ist nicht erlaubt. Sie müssen Ihren Kernel mit make buildworld und make buildkernel aktualisieren.
Sie können den zu bootenden Kernel direkt im zweiten Schritt angeben, indem Sie eine beliebige Taste drücken, wenn das | erscheint und bevor der Loader startet.
In einem “Sicherheits-Profil” werden verschiedene Einstellungen zusammengefasst, mit denen das gewünschte Verhältnis zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit hergestellt werden soll. Um dies zu erreichen, werden bestimmte Dienste und Features entweder aktiviert oder deaktiviert. Die Details sind im Abschnitt Security Profile des Handbuch-Kapitels Post-Installation enthalten.
Diese Frage wird ständig auf den FreeBSD-Mailinglisten diskutiert. Da sich die Hardware ständig ändert, ist das allerdings keine Überraschung. Trotzdem sollten Sie unbedingt die Hardware-Informationen von FreeBSD (6.2 oder 5.5) und die Archive der Mailinglisten durchsehen, bevor Sie nach der neuesten/besten Hardware fragen. Normalerweise gab es kurz zuvor eine Diskussion über genau die Hardware, die Sie sich zulegen wollen.
Wenn Sie sich einen Laptop zulegen wollen, sollten Sie einen Blick in das Archiv der Mailingliste FreeBSD-mobile werfen. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick in das Archiv von FreeBSD-questions oder auch einer spezialisierte Mailingliste für diese Art von Hardware.
Ja. FreeBSD ist zurzeit für die Intel x86 und DEC (jetzt Compaq) Alpha Architekturen verfügbar. Seit FreeBSD 5.0 werden auch AMD64 sowie Intel EM64T, IA-64 und Sparc64® unterstützt. Die Neuzugänge auf der Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen sind MIPS® und PowerPC®. Abonnieren Sie die Mailinglisten FreeBSD PowerPC porting oder FreeBSD MIPS porting wenn Sie mehr über den Stand der Entwicklung erfahren wollen. Schließen Sie sich der Mailingliste FreeBSD non-Intel platforms porting an, wenn Sie an grundsätzlichen Diskussionen über neue Architekturen interessiert sind.
Falls Ihre Maschine eine andere Architektur aufweist und Sie unbedingt sofort etwas benötigen, schlagen wir vor, dass Sie sich einmal NetBSD oder OpenBSD ansehen.
Ja, seit FreeBSD-Version 5.2 wurde SMP bereits im GENERIC-Kernel aktiviert.
Dies sollte eigentlich auch für FreeBSD 5.3 gelten. Allerdings traten bei der Entwicklung des Kernels auf einigen Rechnern Probleme auf. Daher entschloss man sich, SMP in der Voreinstellung zu deaktivieren, bis diese Probleme behoben sind. Dies ist eine der vordringlichen Aufgaben für FreeBSD 5.4.
Unter FreeBSD 4.X ist SMP im Standardkernel nicht aktiviert. Sie müssen daher einen neuen Kernel mit SMP-Unterstützung bauen. Die dazu nötigen Optionen entnehmen Sie bitte der Datei /sys/i386/conf/LINT.
FreeBSD unterstützt EIDE- und SCSI-Laufwerke (mit kompatiblen Controllern - siehe folgenden Abschnitt), sowie alle Laufwerke, die die original “Western Digital”-Schnittstelle (MFM, RLL, ESDI und natürlich IDE) benutzen. Ein paar Controller mit proprietären Schnittstellen könnten nicht laufen: halten Sie sich an WD1002/3/6/7-Schnittstellen und Clones.
FreeBSD unterstützt SCSI-, QIC-36- (mit QIC-02-Schnittstelle) und QIC-40/80-Bandlaufwerke (diskettenbasiert). Hierzu gehören auch 8-mm (aka Exabyte) und DAT-Laufwerke. Die QIC-40/80-Laufwerke sind bekanntlich sehr langsam.
Einige der frühen 8-mm-Laufwerke sind nicht besonders kompatibel zu SCSI-2 und könnten unter FreeBSD nicht einwandfrei funktionieren.
Das Gerät ch(4) und das Kommando chio unterstützen Bandwechsler. Details zum Betrieb des Wechslers finden Sie in der Hilfeseite chio(1).
Falls Sie nicht AMANDA oder ein anderes Produkt benutzen, das den Wechsler bereits kennt, bedenken Sie, dass die Programme nur wissen, wie sie ein Band von einem Punkt zu einem anderen bewegen müssen. Sie selbst müssen sich also merken, in welchem Einschub sich ein Band befindet und zu welchem Einschub das Band, das sich gerade im Laufwerk befindet, zurück muss.
Jedes an einem unterstützten Controller angeschlossene SCSI-Laufwerk wird unterstützt.
Die folgenden proprietären CDROM-Schnittstellen werden ebenfalls unterstützt:
Mitsumi LU002 (8bit), LU005 (16bit) und FX001D (16bit 2x Speed).
Sony CDU 31/33A
Sound Blaster Non-SCSI CDROM
Matsushita/Panasonic CDROM
ATAPI compatible IDE CDROMs
Von allen Nicht-SCSI-Laufwerken ist bekannt, dass sie im Vergleich zu SCSI-Laufwerken extrem langsam sind. Einige ATAPI-CDROMs könnten nicht funktionieren.
FreeBSD kann direkt von der offiziellen FreeBSD CD-ROM, sowie den CD-ROMs von Daemon News und FreeBSD Mall, gebootet werden.
FreeBSD unterstützt alle ATAPI-kompatiblen IDE CD-R und CD-RW Brenner. Lesen Sie dazu auch burncd(8).
FreeBSD unterstützt ebenfalls SCSI CD-R und CD-RW Brenner. Installieren und benutzen Sie das Paket cdrecord aus der Ports-Sammlung. Dazu müssen Sie allerdings das Gerät pass mit in Ihren Kernel aufnehmen.
FreeBSD unterstützt alle gängigen SCSI- und ATAPI-Zip-Laufwerke. Ihr SCSI-ZIP-Laufwerk darf nur mit den SCSI-Ziel-IDs 5 oder 6 laufen, aber Sie können sogar davon booten, falls das BIOS Ihres Hostadapters dies unterstützt. Es ist nicht bekannt, welche Hostadapter das Booten von anderen Zielen als 0 oder 1 erlauben; daher werden Sie in ihren Handbüchern nachsehen müssen, wenn Sie dieses Merkmal benutzen möchten.
FreeBSD unterstützt ZIP-Laufwerke, die an der parallelen Schnittstelle angeschlossen sind. Der Kernel sollte die folgenden Treiber enthalten: scbus0, da0, ppbus0 und vp0 (der GENERIC-Kernel enthält alle, außer vp0). Wenn diese Treiber vorhanden sind, sollte das Laufwerk an der parallelen Schnittstelle als /dev/da0s4 verfügbar sein. Zip-Datenträger können mit mount /dev/da0s4 /mnt ODER (DOS-formatierte) mount_msdos /dev/da0s4 /mnt gemountet werden.
Lesen Sie auch den FAQ-Eintrag zu Wechseldatenträgern und die Anmerkungen zum Thema “Formatierung” im Kapitel Administration.
Ja. Bei den meisten dieser Geräte handelt es sich um SCSI-Geräte, die von FreeBSD auch als solche angesprochen werden. Lediglich das IDE-EZ-Laufwerk wird als IDE-Laufwerk angesprochen.
Schalten Sie die Laufwerke ein, bevor Sie Ihr System booten.
Müssen Sie Medien im laufenden Betrieb wechseln, sollten Sie zuvor mount(8), umount(8), sowie camcontrol(8) (für SCSI-Laufwerke) oder atacontrol(8) (für IDE-Laufwerke), sowie den Abschnitt zur Nutzung von Wechsellaufwerken dieser FAQ lesen.
Ja. FreeBSD unterstützt USB-Tastaturen, wenn Sie die USB-Unterstützung in /etc/rc.conf aktivieren.
Wenn Sie die Unterstützung für USB-Tastaturen konfiguriert haben, ist die AT-Tastatur als /dev/kbd0 und die USB-Tastatur als /dev/kbd1 verfügbar. Dies gilt natürlich nur, wenn beide Tastaturen angeschlossen sind; falls nur die USB-Tastatur angeschlossen ist, ist diese als /dev/ukbd0 verfügbar.
Wenn Sie die USB-Tastatur an der Systemkonsole benutzen wollen, müssen Sie dies dem System explizit mitteilen. Dazu muss das folgende Kommando während des Systemstarts ausgeführt werden:
# kbdcontrol -k /dev/kbd1 < /dev/ttyv0 > /dev/null
Wenn Sie nur die USB-Tastatur angeschlossen haben, ist diese als /dev/ukbd0 verfügbar; daher muss in diesem Fall das folgende Kommando benutzt werden:
# kbdcontrol -k /dev/ukbd0 < /dev/ttyv0 > /dev/null
Tragen Sie dieses Kommando in Datei /etc/rc.i386 ein.
Sobald Sie diese Schritte durchgeführt haben, sollte die USB-Tastatur ohne weitere Änderungen auch unter X benutzbar sei.
Zurzeit kann es noch Probleme geben, wenn Sie eine USB-Tastatur im laufenden Betrieb einstecken oder abziehen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie die Tastatur anschließen, bevor Sie das System anschalten und die Tastatur nicht abziehen, solange das System noch läuft.
Weitere Informationen erhalten Sie in ukbd(4).
FreeBSD unterstützt die Busmaus und InPort-Busmaus von Herstellern wie Microsoft, Logitech und ATI. Der Gerätetreiber ist im GENERIC-Kernel allerdings nicht eingebunden. Wenn Sie den Bus-Gerätetreiber benötigen, müssen Sie daher einen angepassten Kernel erstellen. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein:
device mse0 at isa? port 0x23c irq5
Die Busmaus wird üblicherweise zusammen mit einer speziellen Karte ausgeliefert. Sie könnte es Ihnen ermöglichen, andere Werte für die Port-Adresse und den Interrupt zu setzen. Weitere Informationen finden Sie in Handbuch zu Ihrer Maus und in der mse(4) Manualpage.
PS/2 Mäuse werden von FreeBSD unterstützt. Der notwendige Gerätetreiber, psm, ist bereits im GENERIC-Kernel enthalten.
Wenn Sie einen angepassten Kernel ohne diesen Treiber benutzen, müssen Sie folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei einfügen und den Kernel neu kompilieren:
device psm0 at atkbdc? irq 12
Wenn der Kernel das Gerät psm0 beim Booten korrekt erkennt, stellen Sie sicher, dass sich im Verzeichnis /dev ein Eintrag für psm0 befindet. Durch die Eingabe von
# cd /dev; sh MAKEDEV psm0
können Sie diesen Eintrag auch selbst erstellen. Dazu müssen Sie allerdings als root angemeldet sind.
Anmerkung: Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie FreeBSD 5.0-RELEASE oder eine neuere Version mit devfs(5) verwenden. Die Gerätedateien werden in diesem Fall automatisch in /dev erstellt.
Falls Sie den normalen Konsoltreiber syscons(4) benutzen, können Sie den Mauszeiger auf Textkonsolen zum Kopieren und Einfügen von Text verwenden. Starten Sie den Mausdämon moused(8) und schalten Sie den Mauszeiger auf der virtuellen Konsole ein:
# moused -p /dev/xxxx -t yyyy # vidcontrol -m on
xxxx ist der Gerätename der Maus und yyyy ist das Protokoll. Der Mausdämon erkennt die Protokolle der meisten Mäuse (mit Ausnahme alter serieller Mäuse) automatisch, wenn Sie auto für das Protokoll angeben. Falls das Protokoll nicht automatisch erkannt wird, finden Sie die unterstützten Protokolle in der moused(8) Manualpage.
Wenn Sie eine PS/2-Maus besitzen und diese beim Systemstart aktivieren wollen, tragen Sie die Zeile moused_enable="YES" in die Datei /etc/rc.conf ein. Falls Sie den Mausdämon auf allen virtuellen Bildschirmen anstatt nur auf der Konsole benutzen wollen, tragen Sie außerdem allscreens_flags="-m on" in /etc/rc.conf ein.
Während der Mausdämon läuft, muss der Zugriff auf die Maus zwischen dem Mausdämon und anderen Programmen, wie X Windows, koordiniert werden. Die FAQ Warum funktioniert meine meine Maus unter X nicht? enthält weitere Details.
Wenn Sie es geschafft haben, den Mausdämon zu starten (wie im vorherigen Abschnitt gezeigt), halten Sie die linke Maustaste gedrückt und bewegen Sie die Maus, um einen Textabschnitt zu markieren. Dann drücken Sie die mittlere Maustaste, um den Text an der Cursorposition einzufügen.
Wenn Sie keine 3-Tasten-Maus besitzen, können Sie die mittlere Maustaste mit einer Tastenkombination emulieren oder die Funktion der mittleren Taste auf eine andere Taste legen. Einzelheiten dazu enthält die Hilfeseite moused(8).
Unglücklicherweise lautet die Antwort: “Vielleicht”. Solche Mäuse mit zusätzlichen Extras erfordern in den meisten Fällen spezielle Treiber. Wenn der Gerätetreiber für die Maus oder das Anwendungsprogramm keine spezielle Unterstützung für die Maus bietet, wird sie sich wie eine gewöhnliche Maus mit zwei oder drei Knöpfen verhalten.
Ob und wie Sie das Rad unter X benutzen können, können Sie im passenden Abschnitt der FAQ erfahren.
Bitte lesen Sie die Antwort zur vorherigen Frage.
In den Hardware Informationen zu jedem FreeBSD Release werden die unterstützten Karten aufgezählt.
Sie werden die PnP-ID Ihres Modems in die PnP-ID-Liste des seriellen Treibers aufnehmen müssen. Erstellen Sie einen neuen Kernel mit dem Eintrag controller pnp0 in der Konfigurationsdatei und rebooten Sie Ihr System, um die Plug & Play-Unterstützung zu aktivieren. Der Kernel wird nun alle PnP-IDs der gefundenen Geräte ausgeben. In der Datei /sys/i386/isa/sio.c finden Sie ab Zeile 2777 (ca.) eine Tabelle, in der Sie die PnP-ID des Modems eintragen müssen. Suchen Sie die Zeichenfolge SUP1310 in der Struktur siopnp_ids[], um die Tabelle zu finden. Erstellen Sie den Kernel nochmals, installieren Sie ihn, rebooten Sie, und Ihr Modem sollte erkannt werden.
Möglicherweise müssen Sie in der boot-time-Konfiguration die PnP-Geräte manuell mit einem pnp-Befehl ähnlich
pnp 1 0 enable os irq0 3 drq0 0 port0 0x2f8
konfigurieren, damit das Modem erkannt wird.
FreeBSD unterstützt viele Software-Modems, wenn Sie zusätzliche Software installieren. Der Port comms/ltmdm bietet Unterstützung für Modems, die auf dem oft verwendeten Lucent LT Chipsatz basieren. Der Port comms/mwavem bietet Unterstützung für die Modems im IBM Thinkpad 600 und 700.
Sie können FreeBSD nicht über ein Software-Modem installieren, diese Software kann nur installiert werden, nachdem das Betriebssystem installiert wurde.
Nein, und es wird wohl auch nie einen geben.
Broadcom weigert sich, Informationen zu ihren drahtlosen Chipsätzen zu veröffentlichen. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass Broadcom auch softwaregesteuerte Radios herstellt. Damit ihre Produkte von der FCC zugelassen werden, muss sichergestellt sein, dass Benutzer nicht in der Lage sind, Betriebsfrequenzen, Modulationsparameter, Ausgangsleistung und andere Werte nach Belieben einzustellen. Ohne solche Informationen ist es aber nahezu unmöglich, einen Treiber zu programmieren.
Es existiert eine Liste der unterstützten Karten im Abschnitt Verschiedene Geräte des Handbuchs.
Von einigen nicht NoName-Nachbauten ist ebenfalls bekannt, dass sie funktionieren, speziell von den AST-kompatiblen.
In sio(4) finden Sie weitere Informationen zur Konfiguration solcher Karten.
Erstellen Sie einen Kernel mit options COMCONSOLE.
Erstellen Sie /boot.config mit -P als einzigem Text in der
Datei.
Ziehen Sie das Tastaturkabel aus dem Rechner.
Lesen Sie /usr/src/sys/i386/boot/biosboot/README.serial zur Information.
FreeBSD unterstützt verschiedene Soundkarten wie SoundBlaster®, SoundBlaster Pro, SoundBlaster 16, Pro Audio Spectrum 16, AdLib und Gravis UltraSound. Lesen Sie die FreeBSD Release Informationen sowie snd(4), wenn Sie genauere Informationen benötigen. MPU-401 und kompatible MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt. Ebenso unterstützt werden Karten, die der Microsoft® Sound System-Spezifikation entsprechen.
Anmerkung: Das gilt nur für Sound! Dieser Treiber unterstützt keine CDROMs, SCSI oder Joysticks auf diesen Karten, außer der SoundBlaster. Die SoundBlaster-SCSI-Schnittstelle und einige Nicht-SCSI-CDROMs werden unterstützt, Sie können von diesen Geräten aber nicht booten.
Im Handbuch finden Sie eine Liste von anderen unterstützten Geräten.
FreeBSD 4.X unterstützt APM auf einigen Systemen. Lesen Sie dazu auch apm(4).
FreeBSD 5.X und neuer unterstützen einen Großteil der ACPI-Funktionen moderner Hardware. Lesen Sie dazu auch acpi(4). Unterstützt Ihr System sowohl APM als auch ACPI, können Sie beide Systeme testen und sich für das System entscheiden, das Ihren Anforderungen am besten entspricht.